Kleine Orgelkunde
Pfeifenwerk: Die Tonerzeugung der Orgel erfolgt über Pfeifen, die jeweils in Tonleiterreihen zu Registern mit unterschiedlichen Klangfarben zusammengefaßt sind. Je nach Bauart wird unterschieden zwischen Labial- oder Lippenpfeifen, mit der Tonerzeugung wie bei der Flöte, Lingual- oder Zungenpfeifen, mit Aufschlagzungen wie bei der Klarinette, und gedackten Pfeifen, die oben geschlossen sind und eine Oktave tiefer klingen als offene Pfeifen gleicher Größe.
Regierwerk: Die Verbindung zwischen dem Spieltisch oder Spielschrank mit Manualen und Pedalen (Tastatur für Hände und Füße), Registerzüge und dem Pfeifenwerk erfolgt über eine mechanische oder elektrische Zugvorrichtung (Traktur).
Windwerk: Um die Luftsäulen in den Pfeifen in Schwingung zu versetzen, wird durch einen Blasebalg bzw. ein elektrisches Gebläse ein Luftstrom erzeugt und in die Windkammern geleitet, auf denen die Pfeifen in beweglichen Leisten stehen. Dieses System wird je nach Mechanik als Schleif-, Kegel-, oder Springlade bezeichnet.
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Das Oberwerk (2. Manual):
Die einzelnen Register der Orgel werden zusammengefaßt in sog. Werken und einem bestimmten Manual, sowie dem Pedal zugeordnet. Dabei besitzt jedes Werk seine eigene charakteristische Klanggestallt. Untereinander können die einzelnen Werke über eine Koppel miteinander verbunden werden um entweder einen bestimmten Klang zu erhalten oder den Gesamtklang der Orgel zu vergrößern.
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Die Traktur:
Die Verbindung zwischen Tastatur und Pfeifen erfolgt über Die Traktur. Dabei wird das äußerst dünne Holzbrett zwischen Taste und Pfeife als Abstrakte bezeichnet. |
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Posaune 16´:
Die Posaune 16´ist ein Register im Pedalwerk. Diese Pfeifen gehören zur Gruppe der Lingual- bzw. Zungenstimmen.
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Das Prospekt:
Der geringste Teil an Orgelpfeifen ist im Prospekt, der Vorderfront der Orgel, sichtbar. Diese sichtbaren Pfeifen machen nur 5 bis 10 % des tatsächlichen Pfeifenvolumens der Orgel aus. |