-THEATER -
Johann - Mathesius - Gymnasium

Herzogin Elisabeth auf Rochlitz

(1995)
Rochlitz, die Stadt des roten Porphyrs, hatte das - sicher seltene - Glück, die Tausendjahrfeier zweimal begehen zu können: 1936 und 1995, und gewiss wird es den einen oder anderen geben, die dies lesen und sich sagen, dass sie zweimal dabeigewesen sind. Das wollte auch wir, früher Oberschule, jetzt Gymnasium von Rochlitz, von uns sagen: Zum zweiten Male führen wir Ereignisse aus der Geschichte unserer Heimat vor in einem Spiel über die Herzogin Elisabeth, die einst hier residierte und mit ihren Wirken die Einführung der Reformation eng verbunden war. 
Das Spiel wurde etwas verändert und somit unserem heutigen Verständnis angepasst, insbesondere die Sprache. Die Reformationszeit und ihr bedeutendster Schriftsteller Martin Luther hatten entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung unserer neuhochdeutschen Schriftsprache, aber das verlangt noch lange nicht, dass wir heute die Sprache der Lutherzeit benutzen müssen! Vielmehr wollen wir Luthers Rat folgen und reden wie "die Mutter im hause, die Kinder auf den Gassen, der gemeine (d.h. jeder) Mann auf dem Markt", damit unser Publikum uns versteht.   

(1936)

zurück zur Startseite ...