-THEATER -
Johann - Mathesius - Gymnasium

 

Woher der Rochlitzer Porphyr seine rote Farbe bekam 
- Das rote Gold vom Rochlitzer Berg
Nach einer regionalen Sage verfasste Katharina Zier, eine ehemalige Schülerin des Johann - Mathesius - Gymnasiums, das Stück.

Vor Jahrhunderten war der Rochlitzer Berg von dichtem Wald bedeckt. Irgendwann ließ sich dort eine Hexe nieder. Sie wohnte in einem putzigem Hexenhäuschen und pflanzte einen wunderschönen Zauberstrauch. 
Besonders Kinder, die sich beim Beerensuchen im Wald verlaufen hatten, lockte sie in ihr Häuschen, verzauberte sie in bunte Singvögel und sperrte sie in Käfige ein. 
Lange Zeit wusste niemand von der bösen Hexe und ihrem Treiben. Weil aber immer mehr Kinder spurlos verschwanden, traute sich bald niemand mehr in den Wald.
Eines Tages verschwand eine ganze Gruppe. Verzweifelt suchten die Mütter ihre Kinder. Als dabei eine von ihnen aus Versehen einen Zweig von dem Zauberstrauch abbrach, war die Macht der Hexe gebrohen. Mit einer Bibel wurde sie erschlagen.
All die verzauberten Kinder erhielten sofort ihre menschliche Gestalt wieder zurück.
Nun erfuhren die Eltern das Geheimnis des Zauberstrauches. Aus seinen Blüten hatte die Hexe nämlich ihren Zaubertee gekocht, und mit den Blättern wurden die verzauberten Vögel ständig gefüttert.
Da zogen die Menschen in den Wald, um den Zauberstrauch zu roden. Dabei entdeckten sie, dass das Blut der Hexe inzwischen im Gestein versickert war und es rot gefärbt hatte.
was die Zeitung dazu schrieb ...
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