Kurt Georg Kiesinger

Kurt Georg Kiesinger [1]

Kurzbiografie:


Kurt Georg Kiesinger wurde am 6.4.1904 in Ebingen in Württemberg geboren.

1925 begann er ein Studium der Philosophie und der Geschichte in Ebingen.

änderte bereits ein Jahr später die Studienrichtung in Rechts- und Staatswissenschaften in Berlin (1926-1931).

Zur Zeit der Nationalsozialisten war Kiesinger Mitglied in der NSDAP (´33-´45).

Im 2. Weltkrieg war er in der Rundfunkabteilung des Reichsaußenministeriums tätig. Diese Tätigkeit wurde ihm nach Kriegsende vorgeworfen.

1948 Vollständige Entlastung für Kiesinger brachte ein Reichsicherheitsprotokoll der SS denn darin steht, er hat antijüdische Aktionen gehemmt und versucht zu verhindern. Von 1958-1966 Ministerpräsident von Baden Württemberg.

1966 nach dem Bruch der Koalition von CDU/CSU und der FDP wird Kiesinger als Nachfolger von Erhard nominiert.

Am 1.12.1966 wurde Kurt Georg Kiesinger zum neuen Bundeskanzler gewählt.

1969 war die Regentschaft aber bereits wieder beendet. Nachfolger wird der SPD-Kandidat Willy Brandt. Bis 1980 war er noch Mitglied im Bundestag.

1984 feierte er seinen 80. Geburtstag und 4 Jahre später am 9.3.1988 starb Kurt Georg Kiesinger in Tübingen.

weitere Informationen zur Person(externe Quelle)

politische Leistungen:


Unter Kiesinger kam es zur bisher einzigen Bildung einer "Großen Koalition", d. h. Koalition zwischen CDU und SPD.

Die Große Koalition konnte die wirtschaftliche Rezession und die Finanzprobleme der Bundesregierung durch eine mittelfristige Finanzplanung überwinden können.

Die Regierung Verabschiedung des Stabilitätsgesetzes und der Notstandsgesetzte.1967/68 werden verstärkt diplomatische Beziehungen zu der CSSR, Rumänien und Jugoslawien aufgenommen, dass hatte den Bruch der Hallstein-Doktrin zur Folge.

Die andauernden Querelen zwischen CDU und SPD (z. B. Streit um Atomwaffensperrvertrag), leitete den Machtwechsel ´69 und das Ende der Kanzlerschaft Kiesinger ein.

1969 Rücktritt Kiesingers und sein Nachfolger wurde Willy Brandt.



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