Überblick über verschiedene Schriften:
(mit einigen Sonderzeichen)
Druckschriften: Schreibschriften:
| lateinische Antiqua
groß |
klein |
deutsche Fraktur
groß |
klein |
deutsche Kurrent
groß |
klein |
Sütterlin
groß |
klein |
Näheres über einige besondere Schriftarten:
Die Kurrentschrift:
| Name: | Alte Bezeichnung für eine Lauf- oder Schreibschrift; von lat. "currere" = laufen. |
| Entstehungsjahr: | um 1854 |
| Entwerfer: | Hertzsprung, nach Vorbildern des frühen 19. Jahrhunderts, z.B. Henning, 1817. |
| Stilgruppe: | Spitze Schreibschrift (Kurrent) des 19. Jahrhunderts |
| Ähnliche Schriften im Bleisatz:
|
"Deutsche Schreibschrift", 20-28 pt (D. Stempel AG, 1855)
"Schöndeutsch", 12-36 pt (Albert Auspurg, 1934) |
Die deutsche Werkschrift:
| Name: | "Werkschrift" bezeichnet eine Schrift, die gut lesbar ist und für längere Texte (Bücher, Zeitungen) verwendet werden kann.. |
| Entstehungsjahr: | 1934 |
| Entwerfer: | Rudolf Koch (1876-1934) |
| Gießereien: | D. Stempel AG (Frankfurt/M.), |
| Stilgruppe: | Gezeichnete Fraktur des 20. Jahrhunderts |
Wilhelm Klingspor Gotisch:
| Name:
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Zum Andenken an Wilhelm Klingspor (Bruder des bekannten Gießereibesitzers Karl Klingspor), der 1925 an den Spätfolgen einer schweren Kriegsverletzung starb. Die Schrift sollte ursprünglich "Missal" oder "Sebaldus" heißen.. |
| Entstehungsjahre: | 1920-1926 |
| Entwerfer: | Rudolf Koch (1876-1934) |
| Gießerei: | Gebr. Klingspor (Offenbach/M.) |
| Stilgruppe: | Gotische Schrift (Textura) |
Normalfraktur:
| Name: | Auch bekannt als Armin-, Büxenstein-, Mars- und Pressa-Fraktur sowie als namenlose, nur mit einer Lager-Nummer bezeichnete "normale" Frakturschrift. |
| Entstehungsjahre: | etwa ab 1830 nachweisbar |
| Entwerfer: | unbekannt |
| Gießereien: | Bei allen deutschen und anderen europäischen Gießereien unter verschiedenen Namen im Programm |
| Stilgruppe: | Biedermeier-Fraktur |