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Eigentlich
nervt es ja immer, wenn man schon im September das komplette
Weihnachtssortiment in den Läden kaufen kann. Aber wir hätten nie
gedacht, dass es so viel Spaß macht, im Herbst Weihnachtslieder zu
singen. So wie in unserem Chorlager 2011, welches wir mit 40 Chorsängern
vom 12. bis 14. Oktober in der Jugendherberge Buchheim verbrachten.
Nach der kurzen Fahrt dorthin durften wir erst einmal die Unterkunft
beziehen. Die Zimmer waren schlicht, aber schön eingerichtet und man
konnte es sich dort sehr gemütlich machen. Schon auf den ersten Blick
gefiel es uns und wir freuten uns auf die kommenden drei Tage, die wir
dort verbringen sollten.
Unsere
erste Chorprobe fiel noch auf den späten Vormittag. Nach dem ersten
leckeren Mittagessen und einer sich anschließenden Mittagsruhe ging
es mit einer längeren Chorprobe weiter. Sie war zwar anstrengend,
aber ergiebig und auch lustig. Wir waren ja hauptsächlich zum Singen
dort. Gleich am ersten Abend wanderten wir noch ins Freizeitbad
„Riff“ nach Bad Lausick. Wir freuten uns alle darauf. Alle hatten
ihren Spaß und es war eine gelungene Abwechslung zu den anstrengenden
Chorproben, vor allem der Rückweg in der Dunkelheit ... Aber wir
waren ja mit Taschenlampen gut vorbereitet!!!
Am
nächsten Tag wurde viel von uns abverlangt – vier Proben an einem
Tag in dem extra dafür vorgesehenem Raum. Er war zwar nicht sehr groß,
hat aber für uns alle gereicht und die Akustik war prima. Wir haben
die unterschiedlichsten Lieder gesungen, vor allem natürlich
Weihnachtslieder, denn unser Weihnachtskonzert steht erfahrungsgemäß
schnell vor der Tür. Die Stücke waren zwar nicht immer jedermanns
Geschmack, aber die Anstrengung lohnte sich. Am Ende klangen sie nämlich
schon richtig gut.
Alles
in allem war es eine tolle Zeit! Das Wetter spielte die drei Tage auch
mit und das Essen war immer abwechslungsreich, gesund und wirklich
lecker. Das Chorlager verging so schnell, dass wir schon etwas wehmütig
wurden, als es am Freitag Mittag wieder nach Hause ging. Aber wir
hatten jede Menge Spaß. Egal ob es Patzer bei der Chorprobe oder Späße
untereinander waren, jedem hat es gefallen. Zum Glück hatten wir mit
Frau Mühler und Frau Pütz auch zwei nette Lehrerinnen mit, sonst wäre
es nur halb so schön gewesen. Wir sind schon gespannt auf das nächste
Jahr und freuen auf das Weihnachtssingen im Oktober.
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