Schülerwettbewerb „Umbruchszeiten“ 2025/26: GyBu erneut erfolgreich!

Am Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 

haben in diesem Schuljahr drei Projektteams aus dem DSW-Kurs (Denken-Sprache-Wirklichkeit) des Gymnasiums Burgstädt teilgenommen. Das Thema für 2025/26 hieß „Neue Begegnungen“ und forderte die Jugendlichen auf, 

Geschichten in eurem Umfeld mit Begegnungen zwischen Ost und West, zwischen Generationen oder Kulturen aus der Zeit von 1990 bis heute zu entdecken. Was hat all das noch mit euch zu tun? Was können wir daraus für unsere Gegenwart und Zukunft lernen?“ 

(Aus der Ausschreibung zum Wettbewerb)

Eingeladen zur Preisverleihung am 14.06.2026 in die Bundeshauptstadt Berlin wurde das Team „Vereinte Liebe“ mit Hanna Naumann, Angelina Schille, Nelly Bretschneider. 

Dargestellt wird in ihrem skulpturalen BAUM-Objekt die Familiengeschichte von Nelly Bretschneider, deren Eltern aus den beiden Teilen Deutschlands stammen und sich erst durch die Umbrüche 1989/90 kennen (und lieben) lernen konnten. 

Der Lindenbaum als Zentrum der Darstellung steht in der deutschen Kulturtradition als Symbol für die Liebe und wächst im Objekt auf den Trümmern der niedergerissenen MAUER. In den Ästen und Zweigen des Baumes wurden Informationen, Anekdoten und Fotos von Ereignissen appliziert. 

Erzählt wird damit nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch die Geschichte eines Begegnungsortes in unserer Region, nämlich der Villa Markersdorf.

Für die Experten der Jury war die Präsentation so überzeugend, dass diese mit einem 3. Preis ausgezeichnet wurde – bei insgesamt nur 30 Preisen unter mehr als 300 Bewerbungen aus allen Bundesländern! In Sachsen war dieser Presi sogar der einzige, der überhaupt errungen wurde.

Wir gratulieren ganz herzlich. Für ihren weiteren Lebensweg, der nach dem erfolgreich bestandenen Abitur nun für alle drei beschritten werden soll, wünschen wir viel Erfolg und ganz viele weitere „neue Begegnungen“.

Wolfgang Mohn, Gymnasium Burgstädt